Spezialeinheit „FIERCE DOG“ gegründet

FIERCE DOG der Feuerwehr SchwieberdingenFeuerwehr Schwieberdingen bildet besonders geeignete Hunde in der Brandfrüherkennung aus.

Bei einem der letzten Brandeinsätze der Feuerwehr Schwieberdingen wurden andauernde Erkenntnisse der Forschung erneut bestätigt. Haustiere, insbesondere Hunde, können Gefahren viel frühzeitiger bemerken als ein Mensch. Viele Hunde erkennen möglicherweise entstehenden Notlagen und warnen durch aktives Bellen, Jaulen, Heulen oder Winseln ihre Umgebung. Nur wenige Hunde fallen hierbei durch Knurren, Beißen, Zerlegen von Möbeln oder massives Schwanzwedeln auf. Erfolgreich werden Hunde bisher schon bei anderen Organisationen eingesetzt als: Rettungshund, Spürhund (z. B. für Personen, Suchtmittel oder Sprengstoff) und natürlich als Jagdhund.

Nun sollen Hunde ihren Dienst auch bei der Feuerwehr leisten und ihren hoch entwickelten Hörsinn sowie ihren sehr empfindlichen Geruchssinn in der Brandfrüherkennung einsetzten.

Nach dem Bestehen einer vorangestellten Eignungsprüfung (z. B. tierärztliche Untersuchung auf FW-Tauglichkeit) werden die geeigneten Hunde in einer speziellen Ausbildung stufenweise auf ihre Aufgabe vorbereitet. So müssen sie lernen, bis zur Abschlussprüfung auf die unterschiedlichsten Brandkenngrößen, wie z. B. Rauchentwicklung, Flammenschein oder Wärmeanstieg entsprechend zu reagieren und die Umgebung zu alarmieren. Die Ausbildungsdauer ist hierbei abhängig von der Gelehrigkeit der einzelnen Teilnehmer und der Geduld der Ausbilder. Ausgebildete und geprüfte Hunde sollen dann besonders gefährdete Objekte überwachen oder können gegen Bezahlung entsprechend der Gebührensatzung für andere Einrichtungen angemietet werden.

Die neue Spezialeinheit „FIERCE DOG“, was so viel bedeutet wie „scharfer Hund“ nimmt pünktlich zum 1. April ihre Tätigkeit auf.

Die Feuerwehr weist jedoch besonders darauf hin, dass selbst ein geeigneter und ausgebildeter Hund niemals und zu keinem Zeitpunkt einen elektronischen Rauchmelder ersetzen kann und die Beschaffung von elektronischen Rauchmeldern dringend jedem empfohlen wird.

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Jahrbuch der Feuerwehr Schwieberdingen

Pünktlich zur Jahreshauptversammlung erschien unser Jahrbuch 2010. Ausführlich wird darin über unsere Tätigkeiten, Aktionen, Einsätze und vieles mehr berichtet.

Für Interessierte steht das Jahrbuch im Bereich "Download" als PDF-Datei zur Verfügung.

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Jahreshauptversammlung 2011

Kommandant Krauß dankte seinem tollen Team: stv. KommandKommant Jonetzko, Schriftführer Große, Jugendfeuerwehrwartin Klein und Kassier Ewert (v.r.n.l.)

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr fand am vergangenen Freitag  im voll besetzten Sitzungssaal des Feuerwehrhauses statt. Kommandant Thomas Krauß eröffnete die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden sehr herzlich. Bevor er zur Tagesordnung überging, gedachten alle der im vergangenen Jahr verstorbenen Irmgard Langenstein, der Lebenspartnerin des Alterswehrkameraden Herbert Nitsche. „Gedenken möchten wir allen Feuerwehrangehörigen, die im vergangenen Jahr ihr Leben bei Einsätzen oder anderen Unglücken verloren haben“, so der Kommandant.

Es folgte sein Jahresbericht 2010:

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Großbrand vom Samstag, den 30.10. bis Montag, den 01.11.2010

Lagerhalle im Vollbrand

Der Großbrand bei einer Speditionsfirma beschäftigte am Halloween-Wochenende in Schwieberdingen mehr als 400 Einsatzkräfte. Ein Containerbrand hatte am Samstag gegen 18 Uhr auf eine 150 Meter lange und 30 Meter breite Lagerhalle übergegriffen, in der Halle lagerten Papierrollen für Druckerzeugnisse, Umzugskisten und Möbel. Das Feuer übersprang eine Brandwand und breitete sich im Bereich der Dachkonstruktion weiter aus. Trotz eines massiven Löschangriffes über fünf Drehleitern sowie dem Einsatz von zahlreichen Werfern und Sonderrohren erfassten die Flammen die gesamte Lagerhalle und schließlich den angebauten Bürotrakt. 350 Feuerwehrleute rückten mit 75 Einsatzfahrzeugen aus dem ganzen Landkreis zur Unterstützung an. Sie verhinderten eine weitere Brandausbreitung auf ein Reifenlager und auf die benachbarte Halle des Automobilherstellers Porsche. Wegen der starken Rauch- und Hitzeentwicklung musste die Hochzeitsfeier in einem weiteren Nachbargebäude aufgelöst und 800 Gäste nach Hause geschickt werden.

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