Verkehrsunfall mit LKW

Techn. Rettung >> Verkehrsunfall
Hilfeleistung 4
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Einsatzort Details

Schwieberdingen, B10 >> Stuttgart
Datum 18.11.2019
Alarmierungszeit 18:24 Uhr
Alarmierungsart FME - Gesamt-Schleife
eingesetzte Kräfte

FF Schwieberdingen
FF Markgröningen
    Polizei
      Rettungsdienst
        FF Möglingen
          Kreisbrandmeister Ludwigsburg
            Fahrzeugaufgebot   Einsatzleitwagen (ELW 1)  Löschgruppenfahrzeug (LF 20 KatS)  Gerätewagen-Transport (GW-T)  Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12) (a.D.)  Mannschaftstransportwagen (MTW) (a.D.)
            Hilfeleistung 4

            Einsatzbericht

            Alarmiert wurde die Feuerwehr Schwieberdingen zu einem Verkehrsunfall mit LKW-Beteiligung sowie mehreren eingeklemmten Personen. Entsprechend der Ausrückeordnung wurden die Feuerwehren Markgröningen und Möglingen zur Unterstützung alarmiert.

            Von den vier beteiligten Personen mussten zwei unter Einsatz von hydraulichem Rettungsgerät aus ihren Fahrzeugen befreit werden. In Absprache mit dem Rettungsdienst konnte eine patientenschonende Rettung durchgeführt werden.

            Nach der Rettung der Personen unterstützte die Feuerwehr durch Ausleuchten der Einsatzstelle die Polizei bei der Unfallaufnahme.

            Polizeibericht:

            Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 wurden am Montagabend vier Personen verletzt, zwei davon schwer. Die Fahrerin eines VW Touran fuhr gegen 18:20 Uhr an der Anschlussstelle Schwieberdingen-Mitte auf die Bundesstraße 10 in Richtung Vaihingen an der Enz auf. Unmittelbar nach der Anschlussstelle wollte die 41-Jährige einen vor ihr fahrenden VW Polo überholen. Dabei kollidierte sie frontal mit dem ordnungsgemäß entgegenkommenden Lastwagen eines 40-Jährigen, wobei ihr Fahrzeug anschließend wieder auf die rechte Fahrspur schleuderte, wo es schließlich zum Zusammenstoß mit dem zuvor überholten VW Polo kam. Während sich die 24-jährige Fahrerin des VW Polo und ein 43 Jahre alter Beifahrer im Lkw Iveco leichte Verletzungen zuzogen, wurden sowohl der Lkw-Fahrer als auch die Unfallverursacherin schwer verletzt in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Sie mussten beide von der Feuerwehr, die mit acht Fahrzeugen und 56 Wehrleuten im Einsatz war, befreit werden. Alle Beteiligten wurden nach der Erstversorgung durch zwei Notärzte vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 63.000 Euro. Die Bundesstraße 10 war für die Dauer der Bergungsmaßnahmen sowie zur anschließenden Fahrbahnreinigung gesperrt. Dadurch kam es bis gegen 23:30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen.

            Bilder: Andreas Rometsch

             

            sonstige Informationen

            Einsatzbilder

             

            Einsatzstatistik