Jugendfeuerwehr zu Besuch beim Regio TV

Besuch bei RegioTVAm 25. und 27. Februar versammelten sich jeweils einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr um 9:30 Uhr in der Feuerwache in Schwieberdingen. Die kleine Gruppe bestand aus 10 Kindern und 2 Jugendleitern. Nachdem die Anwesenheitsliste gecheckt wurde, ging es mit zwei Autos nach Stuttgart.

Der MTW hatte mit seinen 118 000 km kein Problem weitere 18 km auf sich zu nehmen und so war die Jugendfeuerwehr auch schon nach etwa einer halben Stunde in der Naststr. 25 in Stuttgart. Am Ziel angekommen durften wir aus den Autos aussteigen, nachdem die Jugendleiter eingeparkt hatten. Anstatt direkt zum Regio TV zu laufen, welcher auch schon anhand der parkenden Autos mit dem TV Logo zu erkennen war, eröffneten die Jugendleiter Silja und Sven am PKW erst einmal großzügiges Picknick, indem sie aus dem Kofferraum des Brezeln und Berliner hervorholten. Als alle vom leckeren Frühstück satt wurden ging es schließlich los. Nachdem die Gruppe etwa 30 Meter gelaufen war, stand sie auch schon vor dem Sitz des Regio TV`s und betrat eine Eingangshalle. Im Besucherraum angelangt wurden uns diverse Getränke sowie Snacks zur Verfügung gestellt, während wir auf die Ankunft von Günter Seibold, dem Leiter der Redaktion warteten. Als der Leiter vom Regio TV zur Tür hinein kam, hatte die Jugendfeuerwehr bereits alle Snacks aufgegessen und alle Getränke geleert. Dies traf sich sehr gut, denn Günter und zwei weitere Kollegen der Redaktion begrüßten uns sehr freundlich und erzählten uns grundlegende Dinge über das Programm und die Produktion, als auch schon die Führung durch die Studios begann. Die ohnehin schon kleine Gruppe der Feuerwehr wurde von den Redaktionsmitgliedern einmal halbiert, sodass jeweils fünf Kinder und ein Jugendleiter in beiden Gruppen waren.

Für die eine Gruppe ging es nun wieder zurück zur Eingangshalle, wo zwei junge Redakteure Nikita H. (eine Reporterin) und Manuel W. (der Kameramann) die Gruppe über ihre Aufgaben als Team der Öffentlichkeitsarbeit aufklärten. Manuel erzählte beispielsweise etwas über den Preis der hochwertigen Videokamera (15.000Euro). Außerdem berichtete der Kameramann auch von Tipps zum besseren Filmen und brachte den Jugendfeuerwehr-Mitgliedern auch den Aufbau und die Funktion der Kamera näher. Anschließend zeigte uns Nikita, was sie beim Interviewen von Personen zu beachten hatte und wie man eine Stimme am besten vom Mikrofon aufs Tonband aufzeichnen konnte (Position des Mikrofons). Zu unserer Überraschung durften wir nach einer kurzen Belehrung selber einmal einen Partner interviewen oder selbst interviewt werden und so einen wichtigen Arbeitsschritt eines Redakteurs live miterleben. Nach etwa einer Stunde wurden die Gruppen gewechselt und unsere Gruppe wurde zurück zum Besucherraum und daran vorbei geleitet. Wir liefen an weiteren Redaktionsmitgliedern vorbei. Auf einmal standen wir am Ende des Flurs vor einer massiven Tür von der Treppen hinunter im Keller mündeten. Als unsere Gruppe unten ankam, bot sich für alle ein belebter Ausblick auf sehr viele Monitore. Sie waren alle in einer Reihe auf etwa derselben Höhe befestigt. Zwar war jeder Monitor von einem anderen Hersteller, aber durch die ungefähr gleich großen Bildschirme, welche in einer Masse aneinandergereiht waren wirkten die Monitore sehr ähnlich zueinander. Hier übernahm Günter die Führung zusammen mit einer weiteren Kollegin. Sie erzählten uns, dass wir uns nun in dem Raum befanden wo die Aufnahmen ein letztes Mal überarbeitet und zugeschnitten wurden, bevor diese das TV endgültig passieren durften.

Da Regio TV mit Fernsehsendungen immer 24 Stunden im Voraus sein wollte, sollten die Mitarbeiter immer zuverlässig ihre Arbeit erledigen und möglichst die exklusivsten Nachrichten dran bringen, welche im Landkreis Stuttgart, sowie Esslingen und Göppingen zu finden waren. Lustig war, dass unsere Jugendfeuerwehr zuerst die Nachrichten des morgigen Tages mit Interesse anschauen durfte und dazu neben dem Reporter stand, welcher sich dann über eine eigene Show amüsierte. Zum Abschluss der Führung gingen wir noch in einen Letzten Raum. Auf der rechten Seite war der Raum wie eine Art Castingshow eingerichtet, welche für eine kirchliche Unterhaltungssendung gestaltet war. Der linke Teil des erstaunlichen Raumes bestand zu einem Großteil aus einer grünen Wand. Diese Wand war nicht ohne Grund mit einem grünen Aufstrich verseht worden. Dieser Green Screen diente zu professionellen Photoshop-Zwecken. Wir durften auch einmal ausprobieren wie das ganze funktionierte. Einer Person aus unserer Gruppe wurde ein Mikrofon in die Hand gedrückt und man wurde zwischen den Green Screen und die Kamera mit dem Blick zur Kamera gestellt. Schon erfüllte die Kamera ihre Aufgabe und tauchte die grüne Wand im Rücken des “Reporters“ in eine wundervolle Landschaft oder in ein großes Stadium. Wir fanden diese Technik sehr komfortabel und unterhielten uns eine weitere halbe Stunde damit, Nachrichten mithilfe eines geeigneten Textes, welcher vor der Kamera lief abzulesen, während uns ein passender Hintergrund umgab.

Als unsere Zeit abgelaufen war ging es für uns wieder zurück in den Besucherraum, wo wir unsere Jacken abholten. Wir bedankten uns bei den Redakteuren noch ein letztes Mal für die erstklassige Führung durch den Regio TV. Auf der Heimfahrt hörten wir noch laut Musik bis wir wieder die Feuerwache erreichten und von dort aus nach Hause gehen durften.

Marko Jankovic

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